Wer schaut eigentlich auf die Mama?
Heute hatten wir Halbzeit in unserer Ausbildung, und wir haben über unsere eigenen Wochenbetterfahrungen gesprochen.
Und sofort kam dieses alte Gefühl wieder hoch:
Alle wollten das Baby sehen, halten, bewundern…
Aber mich? Wer hat damals wirklich gefragt, wie es mir geht?
Alle wollten das Baby sehen, halten, bewundern…
Aber mich? Wer hat damals wirklich gefragt, wie es mir geht?
Die Wahrheit, die man nicht so gern erzählt
Viele von uns hatten kein Wochenbett, das heilig, sanft oder voller Babybliss war.
Sondern eher eines, das nach Schmerz, Überforderung, Tränen, Trauer, Enttäuschung, Stillproblemen, zu wenig Schlaf und viel zu viel Scham aussah.
Sondern eher eines, das nach Schmerz, Überforderung, Tränen, Trauer, Enttäuschung, Stillproblemen, zu wenig Schlaf und viel zu viel Scham aussah.
Scham, weil man sich so nicht fühlen „sollte“.
Scham, weil alle sagten, man müsse doch glücklich sein.
Scham, weil man dachte, man sei irgendwie falsch.
Scham, weil alle sagten, man müsse doch glücklich sein.
Scham, weil man dachte, man sei irgendwie falsch.
Viele dieser Gefühle wurden verdrängt, weil es keinen Raum dafür gab.
Weil man funktionieren musste.
Weil man sich einredete: „Es geht allen so, also reiß dich zusammen.“
Weil man funktionieren musste.
Weil man sich einredete: „Es geht allen so, also reiß dich zusammen.“
Heute war Platz für alles
Und heute – Jahre später – sitzen wir da, zehn Frauen, und reden endlich darüber.
So richtig.
Ehrlich.
Ungeschönt.
So richtig.
Ehrlich.
Ungeschönt.
Und plötzlich fließen die Tränen.
Alte Erinnerungen, alte Wunden, alte Sätze, die wir so lange runtergeschluckt haben.
Alte Erinnerungen, alte Wunden, alte Sätze, die wir so lange runtergeschluckt haben.
Es tut weh.
Und gleichzeitig tut es gut.
Weil man merkt: Ich war nie allein.
Und gleichzeitig tut es gut.
Weil man merkt: Ich war nie allein.
Warum wir das machen
Wir wollen Frauen im Wochenbett begleiten.
Mamas, die mitten in einer emotionalen Achterbahn sitzen.
Und deshalb müssen wir unsere eigenen Geschichten kennen.
Mamas, die mitten in einer emotionalen Achterbahn sitzen.
Und deshalb müssen wir unsere eigenen Geschichten kennen.
Was hat uns verletzt?
Was triggert uns vielleicht noch?
Was darf endlich gesehen werden, damit wir andere halten können?
Was triggert uns vielleicht noch?
Was darf endlich gesehen werden, damit wir andere halten können?
Und genau das ist Mamahilfe für mich
Nicht nur nach dem Baby schauen.
Nicht nur nach Stillen, Bindung oder Schlaf.
Sondern nach der Frau.
Dem Menschen hinter der Mama.
Nicht nur nach Stillen, Bindung oder Schlaf.
Sondern nach der Frau.
Dem Menschen hinter der Mama.
Weil sie wichtig ist.
Weil ihre Gefühle zählen.
Weil jemand sie sehen muss.
Weil ihre Gefühle zählen.
Weil jemand sie sehen muss.
Heute haben wir das miteinander getan.
Und es hat uns noch enger zusammengeschweißt.
Und es hat uns noch enger zusammengeschweißt.
Halbzeit – und schon so viel Heilung.
Ich bin dankbar für diese Runde.
Für den Mut. Für die Tränen. Für die Ehrlichkeit.
Und für das Gefühl, dass wir alle auf dem richtigen Weg sind.
Ich bin dankbar für diese Runde.
Für den Mut. Für die Tränen. Für die Ehrlichkeit.
Und für das Gefühl, dass wir alle auf dem richtigen Weg sind.
Und am Ende bleibt diese Frage: Wer kümmert sich um die Mama, wenn niemand hinschaut? Wir. Wir tun es.