Wie schaffst du das alles?
Ein Beitrag von Yvonne

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Wie schaffst du das alles?

Diesen Satz höre ich ständig. Von Freunden, von Klient:innen, von Menschen, die meinen Kalender sehen.

Und ehrlich? Er hat mich lange irritiert. Weil ich gar nicht das Gefühl habe, "alles zu schaffen". Ich mache einfach das, was gerade dran ist. Ohne das Gefühl, daran kaputtzugehen.

Was ich in meiner Arbeit immer wieder sehe: Menschen, die genauso viel leisten wie ich – und trotzdem am Limit sind.

Der Unterschied liegt selten in der Stundenzahl.

Er liegt darin, ob jemand seine Grenzen kennt. Ob Nein-Sagen möglich ist, ohne schlechtes Gewissen. Ob nach einer intensiven Phase auch wirklich Erholung stattfindet – bewusst, nicht zufällig.

Das ist trainierbar. Genau wie ein Muskel.

Ich merke das an mir selbst jeden Tag: Wenn ich meine Morgenroutine mal ausfallen lasse, spüre ich den Unterschied sofort. Mein Kopf ist unruhiger, mein Nervensystem weniger reguliert.

Grenzen zu kennen ist kein Charakterzug. Es ist eine Fähigkeit, die man üben kann.

👉 Wo merkst du bei dir selbst, dass Grenzen fehlen – im Job oder eher privat?