PMS und Wechseljahresbeschwerden und schon wieder Histamin
Ein Beitrag von Regina
PMS und Wechseljahresbeschwerden und schon wieder Histamin
Warum die Zeit vor der Periode besondere Aufmerksamkeit verdient und auch im Wechsel ab 40
Viele Frauen kennen das Gefühl: In den Tagen vor der Menstruation sinkt die Energie, die Stimmung schwankt und das Bedürfnis nach Ruhe oder bestimmten Lebensmitteln nimmt zu. Gerade ab 40 können diese Veränderungen deutlicher wahrgenommen werden. Doch statt diese Phase als störend zu betrachten, kann es hilfreich sein, sie besser zu verstehen.
Was ist die Lutealphase?
Die Lutealphase beginnt nach dem Eisprung und endet mit dem Einsetzen der Menstruation. In dieser Zeit verändert sich die Hormonlage, um den Körper auf eine mögliche Schwangerschaft vorzubereiten. Viele Frauen bemerken dann mehr Müdigkeit, ein höheres Schlafbedürfnis, mehr Hunger oder eine größere Empfindlichkeit gegenüber Stress.
Der Körper braucht jetzt mehr Unterstützung
Während der Lutealphase steigt der Energiebedarf leicht an. Deshalb ist es völlig normal, wenn der Appetit zunimmt. Besonders wichtig ist jetzt eine ausreichende Eiweißzufuhr. Eiweiß sorgt für eine bessere Sättigung, unterstützt einen stabilen Blutzucker und kann helfen, Heißhungerattacken vorzubeugen.
Auch regelmäßige Mahlzeiten, ausreichend Flüssigkeit und eine gute Versorgung mit Nährstoffen können dazu beitragen, sich ausgeglichener zu fühlen.
Östrogen und Histamin – eine oft übersehene Verbindung
Ein interessanter Zusammenhang besteht zwischen Östrogen und Histamin. Östrogen kann die Freisetzung von Histamin fördern, während Histamin wiederum die Wirkung von Östrogen verstärken kann. Bei empfindlichen Frauen kann dies Beschwerden begünstigen wie:
🖋️innere Unruhe
🖋️Schlafstörungen
🖋️Kopfschmerzen oder Migräne
🖋️Brustspannen
🖋️Herzklopfen
🖋️Stimmungsschwankungen
🖋️Hautreaktionen
Nicht jede Frau ist davon betroffen, doch die Wechselwirkung kann erklären, warum Beschwerden in der zweiten Zyklushälfte stärker werden.
Was Ihr selbst tun könnt
Oft sind es einfache Maßnahmen, die den größten Unterschied machen:
🫐Gesunde Ernährung priorisieren, regelmäßig essen und starke Blutzuckerschwankungen vermeiden
📝auf ausreichend Schlaf achten
📖Magnesium, Elektrolyte und eine gute Flüssigkeitszufuhr im Blick behalten
🧘🏻Stress reduzieren und bewusst Pausen einplanen.