Beziehung statt Erziehung
Beziehung statt Erziehung
Je besser die Beziehung zur Bezugsperson und die emotionale Verfassung des Kindes sind, desto größer ist die Bereitschaft, in eine Anweisung einzuwilligen.
Klingt im erstem Moment doch ganz logisch, ist aber nicht so einfach wie gedacht. Die meisten Eltern haben eine klare Vorstellung davon, wie die Erziehung der Kinder zu funktionieren hat. Vermutlich kommt dies daher, dass die sie selbst genau so von ihren Eltern erzogen wurden und diese auch von deren Eltern nach einem gewissen Stiel erzogen wurden.
Bei diesen Erziehungsmustern kommt es oft dazu, das Eltern denken, sie müssten „hart“ durchgreifen um ihren Kindern zu zeigen, wie weit sie gehen dürfen und wo ihre Grenzen sind. Dies führt aber oft zu Streit, schlechter Stimmung und schlechter Laune, also genau das, was man eigentlich nicht haben will in einem Familienleben.
Der Ausweg aus diesem ganzen Trott nennt sich „Beziehung“ statt „Erziehung“.
Wir können wieder lernen, uns mehr Zeit für unsere Kinder zu nehmen, für sie da zu sein wenn sie etwas bedrückt, ihnen klar zu sagen, wie wichtig sie uns sind, wie sehr wir sie lieben. Kurz um, wir können lernen, mit unseren Kindern wieder in Kontakt zu kommen, anstatt die „klassischen“ Erziehungsmethoden abzuspielen.
Man muss sich mal vor Augen führen, das im Leben unserer Kinder nur 10% dessen was sie für ihr Leben mitnehmen, aus der Erziehung kommt. Unglaubliche 90% dessen wie sich unsere Kinder entwickeln, kommt aus Vorbildern - im Klartext von dem was sie sehen, erleben und was sie vorgelebt bekommen. Deshalb ist es um so wichtiger, mit unseren Kindern eine innige Beziehung einzugehen, anstatt sie zu erziehen. Die Frage ist hier nämlich, wer erzieht wen?
Kinder beeinflussen unser Leben. Wenn wir eine Beziehung mit unseren Kindern eingehen, anstatt sie ständig versuchen sie nach den „veralteten“ Regel zu erziehen, können wir so viel von ihnen lernen. Wir könne uns positiv verändern, wenn wir anfangen, eine Beziehung zu unseren Kindern aufzubauen und mit ihnen zu lernen!
Im hier und jetzt zu leben, das Leben genießen, anstatt ihr hastig davon zu laufen.
Im hier und jetzt zu leben, das Leben genießen, anstatt ihr hastig davon zu laufen.
Denn was wir jetzt wissen ist, das unserer Kinder uns eh schon alles nachmachen, also warum ihnen es nicht einfach vorleben, ihnen zeigen das auch Erwachsen sein Spaß machen kann und nicht nur aus stress, Hektik und regeln besteht. Wenn wir es also ihnen vorleben, werden sie es uns automatisch nachmachen und meckern, motzen, schimpfen nimmt weniger Platz ein in unserem Leben. Es wäre gelogen, wenn wir nicht auch mal auf den Tisch hauen und das nicht jeder Tag superduper perfekt ist, mal abgesehen das es für jeden eine andere Vorstellungen von einem harmonischen, liebevollen Alltag hat, aber wir lernen mit der Zeit damit umzugehen, das die Kinder für ihre Bedürfnisse einstehen und nicht gegen uns richtet, genauso müssen wir es als Eltern, wieder lernen für unsere Bedürfnisse einzustehen und nicht andere dafür verantwortlich machen uns klar werden was wir gerade wirklich brauchen. Das es einfach wird hat keiner behauptet, es ist ein Weg der gegangen werden muss, man muss den Mut zur Veränderung haben, nur dann kann sich nachhaltig etwas verändern.
Man muss alte Gewohnheiten schritt für schritt die Treppe hinunter boxen und alte durch neue Gewohnheiten ersetzen.
Kinder beeinflussen unser Leben. Sie öffnen uns einen völlig neuen Blick auf das Leben. Für die vielen Wunder die es uns bereit hält, für die wir oft schon blind geworden sind. Daher sind sie auch eine Chance für uns Erwachsenen, uns selbst besser kennenzulernen und Veränderungen mitzumachen - wenn wir dazu bereit sind.
Gerade in der Erziehung bringen sie uns dazu, unser Verhalten zu hinterfragen und nach anderen Wegen zu suchen. Wir sind ständig dabei unser bestes zu geben und zweifeln uns oft deswegen an.
Kinder kommen so auf die Welt, wie sie sind, ab diesem Zeitpunkt müssen wir mit ihnen klarkommen - und das schaffen wir auch weil wir sie LIEBEN.
Kinder eröffnen uns neue Chancen, das Leben mit anderen Augen zu betrachten, Ideale, Ziele und eingeschlagenen Lebenswege zu überdenken. Sie sind offen für Überraschungen.
- Kinder haben eine geringere Toleranzbereich, vor allem beim Essen, Trinken und bei der Müdigkeit - und sind doch so liebenswert.
- Sie haben viel weniger Geduld, umso später wir in bestimmten Situationen reagieren, umso mehr, heftiger fordern sie unsere Unterstützung ein.
- Schnell ist ein Problem ein Riesen große Problem und doch ist es gleich wieder gut.
- Der Bewegungsdrang ist doch so groß und doch im nächsten Moment kuscheln sie doch so gern.
- Manchmal haben sie schnell Angst, vor allem Möglichen - doch reicht oft ein kurzer Blick, ein Wort und sie fühlen sich wieder sicher.
- Sie lassen sich sehr leicht ablenken, und doch sind sie von so vielem fasziniert.
- Manchmal kennen sie wenige Lösungsmöglichkeiten und dann doch wieder so herrlich einfallsreich.
- Sie wirken oft grob und sind doch so feinfühlig.
- Sie haben andere Prioritäten und sind dabei so ehrlich, ohne Hintergedanken.
- Sie oft klare Vorstellungen von dem, was sie wollen und sind dabei sehr hartnäckig.
Kinder gehen ihren eigenen Weg. Wir begleiten sie dabei und geben ihnen die Rahmenbedingungen, die Sicherheit, das Zutrauen, die Geborgenheit und ganz ganz viel Liebe.
Wie viel ist Vorbild, wie viel ist Erziehung? Man geht davon aus, das lediglich 10% reine Erziehungsarbeit ist, 90% hingehen, lernen die Kinder indem sie das nachmachen, was wir erleben.
Wir brauchen also unsere Kinder nicht zu erziehen, sie machen uns sowieso alles nach!!!!
- Das Kind lernt von uns als Vorbild
- Wir sollten es unseren Kindern vorleben, wie wir es möchten, dass es sich verhält.
Deshalb ist es so enorm wichtig, das wir als Eltern genauso leben wie wir es uns von unseren Kindern vorstellen. Nur manchmal fällt es uns nicht so leicht, da wir z.b. gelernt haben das Emotionen wie Wut, ärger nicht gut sind, wie wir aber heute wissen das sie genauso dazu gehören wie glücklich sein, fröhlich sein. Deshalb müssen wir neue Wege gehen, neue Umgebung schaffen, damit wir es unseren Kindern genauso vorleben können.
Wir haben nicht gesagt das es einfach wird, es ist ein Weg der gegangen werden muss, es braucht Mut zur Veränderung, denn nur wenn du etwas änderst, kann sich auch etwas in das einem leben ändern. Wenn du weiterhin auf dem Sofa sitzen bleibst und denkst das wird schon, dann wird es genauso bleiben wie bisher. Also steh auf, trau dich neue Wege zu gehen um deinen Kindern das Vorbild zu sein, wie du es möchtest.
Alles Liebe - Jenny von MEloveFAMILY