Die Hochzeit - der wichtigste Tag unsere Lebens... oder etwa nicht?!?!?
Ein Beitrag von Karolin

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Die Hochzeit - der wichtigste Tag unsere Lebens... oder etwa nicht?!?!?

Wie planen wir Hochzeiten und wie bereiten wir uns auf unser Baby vor? Ein Blick hinter die Kulissen:

Wusstet ihr, dass ich eigentlich zertifizierte Hochzeitsplanerin (IHK) bin? Vermutlich nicht, aber ihr fragt euch bestimmt, was das jetzt mit BellyBasics® zu tun hat. Ich verrate es euch:
 
Mit dem Tag der Verlobung wird der Hochzeitstag bei den Meisten bis ins kleinste Detail durchgeplant. Klar, es soll ja auch der schönste Tag im Leben werden. Es werden Unmengen an Informationen und Angeboten eingeholt. Die Dienstleister werden sorgfältig und so ausgewählt, dass sie genau zum Brautpaar passen. Oftmals hilft ein Hochzeitsplaner, um das Paar über Vor- und Nachteile der Location und vielen anderen Dingen aufzuklären, um das beste Angebot herauszufiltern und den Überblick zu behalten. Sehr wichtig ist die Atmosphäre, die sich das Paar wünscht und die mit Hilfe sogenannter Mood Boards veranschaulicht werden soll, damit Braut und Bräutigam sich hineinversetzen können, ob sie es romantisch, modern, klassisch, rockig, lustig, etc. haben wollen. Es fließt Geld, sehr viel sogar, denn die deutsche Durchschnittshochzeit kostet zwischen 13.000€ und 16.000€ Euro. Natürlich völlig zu Recht! Alle Beteiligten sind Profis und der Tag ist perfekt durchgeplant, schließlich gibt es für alles einen Plan B. Alle bemühen sich, dass es der schönste Tag im Leben des Paares wird.

Mit dem Tag des positiven Schwangerschaftstests erscheinen Geburt und Elternschaft noch ganz weit weg. Es werden Unmengen Erstausstattungslisten durchforstet, um nicht nur 5 sondern 6 niedliche Babystrampler parat zu haben. Das Kinderzimmer wird aufwendig und liebevoll hergerichtet und in der Vorstellung sieht man den eigenen Nachwuchs schon in der romantischen Wiege seelig schlummern. Klar, man möchte dem Baby schließlich alles bieten, was es braucht. Die Hebammensuche gestaltet sich schwierig und viele sind froh, wenn sie überhaupt von einer betreut werden. Bei dem Gynäkologen ist die werdende Mama schon vor der Schwangerschaft gewesen, logisch, dass die werdenden Eltern auch jetzt dort hingehen, obwohl die Frau oft das Gefühl hatte, der Arzt passt nicht unbedingt zu ihr. Er und die Hebamme informieren die werdenden Eltern über die Entwicklung des Babys während der Schwangerschaft und über medizinische Angelegenheiten. Sehr wichtig ist die Frage, wann die Mutter wieder in ihren Beruf zurückkehren wird und die Entscheidung fällt oft auf die Zeit um den ersten Geburtstag. Der Geburtsvorbereitungskurs wird von der Krankenkasse bezahlt, lediglich der werdende Vater zahlt einen Eigenanteil. Zum Glück nur einen kleinen Betrag, denn es fließt viel Geld für die Renovierung des Kinderzimmers, hochwertige Babymöbel, die moderne Babyschaukel, die 10. süße Babyrassel und natürlich den schicken teuren Kinderwagen. Natürlich völlig zu Recht!?!? Bis auf die werdenden Eltern sind alle Beteiligten Profis, den Tag der Geburt planen kann man ja eh nicht, es gibt daher auch keinen Plan B. Man hofft einfach, dass alles gut gehen wird. Andere Eltern haben es doch auch geschafft und überhaupt schlafen Babys die ersten vier Wochen sowieso nur. Alle bemühen sich, dass Mutter und Kind es Überleben werden... Ist die Mutter dann mit dem Baby allein zu Hause, weil der Papa erst Elternzeit nehmen will, wenn er was mit dem Baby anfangen kann, dann ist die Mutter verständlicherweise überfordert und darf sich anhören, dass sie es ja so gewollt hat und sich nicht so anstellen soll. Das ihr Körper eine Meisterleistung vollbracht hat und/oder sich vom Kaiserschnitt erholen muss, fällt hinten runter. Früher mussten die Frauen es schließlich auch alleine schaffen… Alles was die frisch gebackenen Eltern mit ihrem Baby machen, wird argwöhnisch beobachtet und kommentiert, ob sie wollen oder nicht, denn ab jetzt hat jeder das Recht, sich einzumischen. Die Eltern lassen sich davon verunsichern und sehen an ihrem Kind plötzlich nur noch Defizite. "Aber das Kind muss doch jetzt dies oder jenes können." und der Kreislauf aus Frühförderung des Babys bei gleichzeitiger Überforderung der Eltern, weil das Kind es einfach nicht hinbekommt, obwohl es das doch eigentlich bringen sollte, beginnt. Weil die Eltern es offensichtlich nicht alleine hinbekommen, schenken Verwandte ihnen Bücher mit Titeln wie "Jedes Kind kann......". Dort lesen sie dann, dass sie selbst Schuld sind, wenn ihr Kind dies oder jenes noch nicht kann, denn sie haben es ja zu sehr verwöhnt. Nun müssen sie auch ertragen, dass ihr Kind durch den harten Kampf "des Lernens" durch muss, sie haben "das Problem" ja selbst heraufbeschworen. Die in den Büchern beschriebenen Methoden bereiten den Eltern unbehagen, sie können aber nicht genau sagen, wieso. Sie folgen diesem Gefühl und recherchieren über diese Bücher und setzen sich vermehrt mit den Babythemen auseinander. Sie stellen fest, dass die in den Büchern beschriebenen Methoden veraltet sind und ihrem Baby schaden würden! Die Eltern vertrauen sich guten Freunden an und bekommen den Tipp einen BabySteps®-Kurs zu besuchen. Dort können sie all ihre Fragen stellen und erhalten Informationen zu Bindung, Milch, Schlafen, Tragen, Beikost und Kommunikation nach dem aktuellen Forschungsstand. Sie stellen fest, dass sie viele Dinge gern von Geburt an anders gemacht hätten, wenn sie das alles schon vorher gewusst hätten. Sie stellen auch fest, dass es speziell geschultes Fachpersonal für all diese Themen gibt, welches sie im Alltag hätte unterstützen können. Die Eltern wünschen sich nun, sie hätten mehr Zeit und Geld in die Vorbereitung der Elternschaft investiert statt in die viele Ausstattung, die ein Baby gar nicht so wirklich braucht. Die Schwangerschaft war so schnell um, dass sie vor lauter Untersuchungen und Babyshopping vergessen haben, sich über das Eltern sein und die Bedürfnisse sowie die Entwicklung eines Babys zu informieren. Denn was das Baby wirklich braucht, sind Eltern, die für sich einstehen und trotz vieler gesellschaftlicher Widerstände von Außen eigene Wege gehen, weil sie erkannt haben, dass sich Kinder individuell entwickeln und viele Anschaffungen und gesellschaftliche Normen physiologisch und psychiologisch betrachtet sogar nachteilig für die Entwicklung des Babys sein können. Gern hätten die Eltern sich die anfänglichen Startschwierigkeiten und den damit einhergehenden Stress erspart oder sich Hilfe geholt, wenn sie nur gewusst hätten, was es alles gibt. Dass es nicht egal ist, wie, wo und in welcher Atmosphäre die Geburt stattfindet haben sie nicht gewusst. Und schon gar nicht, wie einflussreich die Geburt sowohl für das Baby als auch die Mutter sein kann. Aus diesen Erfahrungen heraus raten sie einer schwangeren Freundin, an einem BellyBasics®-Kurs teilzunehmen, damit wenigstens sie die Chance hat, eigene informierte Entscheidungen zu treffen, um von Anfang an das umzusetzen, womit sie sich wohl fühlt und damit sie bei den zahlreichen zweifelnden Kommentaren gestärkt sein kann, denn Zweifler haben sich selbst oft schon mehrere Jahrzehnte nicht mehr mit der Thematik befasst und somit einen veralteten Wissensstand.
 
Liebe werdende Eltern,
diese Geschichte spielt sich tagtäglich zu Hauf so oder in ähnlicher Form in Deutschland ab. Das ist übertrieben und wollt ihr nicht glauben? Das verstehe ich nur zu gut, denn mir ging es einmal ganz genauso wie euch. „Das Baby wird schon irgendwie rauskommen und das Stillen zeigt mir das Klinikpersonal. Und mein Baby wird seelig im Bettchen liegen und immer lieb sein. Wir werden eine zufriedene und glückliche Familie.“ Ein Teil dieser Geschichte entspringt tatsächlich meiner Eigenen und dabei ist das nur ein Bruchteil von dem, was wirklich abgelaufen ist. Ich möchte euch damit keine Angst machen, vielmehr möchte ich euch bitten, Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Elternschaft nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Ich möchte, dass ihr euch gut darüber informiert. Und jede BellyBasics®-Kursleiterin möchte euch auf diesem Weg begleiten, weil wir bereits die Erfahrung machen mussten, dass die Realität nicht immer so romantisch ist, wie man sie sich erhofft hat und/oder wir keine Ahnung hatten, dass es so viele tolle helfende Hände gibt, die uns im Alltag unterstützen und somit viel Stress reduzieren können. Wir wollen euch aus vollem Herzen helfen, die Entscheidungen zu treffen, die zu euch passen, damit ihr nicht sagen müsst „Hätten wir das mal vorher gewusst!“. BellyBasics® ist eine tolle neue Chance für euch, um vorbereitet in das Elternsein zu starten und alles von Geburt an so umsetzen zu können, wie ihr das wollt. Nutzt sie, denn bei in meiner Schwangerschaft gab es diese Möglichkeit noch nicht und ich bin mega stolz, euch dieses wunderbare Konzept hier in Dresden und Umgebung anbieten zu können.

Der wichtigste Tag im Leben...das ist nicht der Hochzeitstag und das sage ich als ausgebildete Hochzeitsplanerin, die völlig verrückt nach Hochzeiten ist!

Denn was verändert sich mit der Hochzeit?
 
Oft nicht viel: 
  • der Nachname, 
  • die Steuerklasse, 
  • der Kontostand und 
  • vermehrte Aufforderungen zur Planung der Enkelkinder ;-)
Die Meisten wohnen bereits vor der Hochzeit zusammen und so verändert sich auch im Alltag nichts Ausschlaggebendes.
 
Was verändert sich, wenn ein Baby unterwegs ist?
 
In meinen Augen wichtigeres: 
  • Der Körper der Frau bereitet sich auf die Höchstleistungen Geburt und Stillzeit vor.
  • Das Gehirn der Frau strukturiert sich ein wenig um für neue mütterliche Aufgaben.
  • Die werdende und auch die frisch gebackene Mama hat hormonell bedingt eine neue Gefühlslage und ist emotionaler.
  • Das werdende Elternpaar steht bereits mit der Schwangerschaft vor vielen neuen Herausforderungen und Entscheidungen. Zum Beispiel: Welche Untersuchungen lassen wir in der Schwangerschaft durchführen und welche nicht?
  • Die Eltern tragen Verantwortung für einen neuen kleinen Menschen. Ihr Leben lang sind sie Ansprechpartner für alle Freuden, Sorgen und Ängste ihrer (erwachsenen) Kinder.
  • Mit einem Baby muss der Alltag neu strukturiert werden.
  • Freunde, Verwandte und Bekannte sind leider oft der Meinung, sie hätten ein Mitbestimmungsrecht und dürfen ungefragt Ratschläge erteilen oder Anforderungen stellen. Das ist eine emotionale wie soziale Herausforderung.
  • Vorrangig bei Müttern verändern sich die Werte. Viele Frauen können sich nicht mehr vorstellen, in ihren Beruf zurückzukehren, arbeiten nicht mehr in Vollzeit, hätten doch gern mehr Elternzeit gehabt, etc..
Hier könnte ich sicher noch viel mehr schreiben, doch ich denke, es ist ersichtlich, dass eine Schwangerschaft weit tiefgehendere Veränderungen mit sich bringt, als der Tag der Hochzeit.
 
Der einschneidenste Tag im Leben ist also nicht der Hochzeitstag, sondern der Tag der Geburt unseres Kindes. 

Es stimmt: Ihr könnt eure Geburt nicht planen, ihr könnt eure Elternschaft nicht planen und dennoch könnt ihr euch auf alle Eventualitäten so gut es eben geht vorbereiten. Sucht euch Fachpersonal, das zu euch passt, euch nichts aufdrücken will, euch umfassend informiert und wirklich EUER wohl im Sinn hat. Sorgt für ein angenehmes Ambiente, ob Schwangerschaft, Geburt oder das erste Babyjahr. Lasst euch helfen, wenn ihr überfordert seid. Investiert nicht in den 10. Strampler, den euer Baby vielleicht nur 1x tragen wird, sondern in sinnvolle Anschaffungen und Beratungen, die euren Alltag langfristig erleichtern.
 
Bereitet euch auf den Tag eures Lebens vor, der womöglich alles verändert. Denn der Tag der Geburt ist das einzige Blind-Date, bei dem ihr euch sicher sein könnt, die Liebe eures Lebens kennenzulernen!
 
Wenn ihr das Gefühl habt, dass ich zu euch passe, dann meldet euch bei mir und besucht meine Kurse, Workshops und Beratungen. Ich bin gespannt darauf, euch kennenzulernen. 
 
Bis bald, ich freue mich auf euch!
 
Eure Karolin
Telefon: 0173 60 83 861