Aufbruch zur Selbstliebe
Innenschau als erster Schritt auf deiner Reise zu mehr Erfüllung
„Wie du dich selbst liebst, so lehrst du andere, dich zu lieben.“ – Rupi Kaur
Ein Satz wie ein Spiegel. Und genau darum geht’s heute:
um dich, deinen Blick nach innen und darum, dir selbst ein bisschen liebevoller zu begegnen.
Denn Selbstliebe ist keine esoterische Raketenwissenschaft. Sie beginnt im Alltag, zwischen Zahnbürste, To-do-Liste und dem dritten Versuch, endlich früher schlafen zu gehen.
Warum Selbstliebe kein Luxus ist (sondern ziemlich schlau)
Viele Frauen (vielleicht auch du?) glauben, Selbstliebe sei so etwas wie ein Wellness Wochenende: schön, aber irgendwie… optional.
Doch in Wahrheit ist sie ein echtes Lebensfundament. Ohne sie fühlen wir uns oft leer, fremdgesteuert oder ständig "nicht genug". Und wenn du denkst: „Ach, ich mach schon ganz okay mit mir“ dann schau mal genauer hin.
Denn Selbstliebe zeigt sich nicht in Worten, sondern im Alltag.
Zum Beispiel:
Zum Beispiel:
- Wie sprichst du innerlich mit dir, wenn etwas schiefgeht?
- Nimmst du deine Bedürfnisse ernst oder verschiebst du sie auf irgendwann?
- Gönnst du dir Pausen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben?
Zeit, dich selbst kennenzulernen > wirklich
Stell dir vor, du triffst eine neue Freundin, dich selbst. Ihr geht gemeinsam einen Kaffee trinken. Klingt seltsam? Vielleicht. Aber auch spannend, oder?
Denn viele von uns kennen sich selbst nur im Funktionsmodus.
Höchste Zeit, da mal raus zu zoomen.
Was dir dabei hilft:
- Journaling: Setz dich abends (oder morgens) mit einer Tasse Tee hin und schreib einfach drauflos.
Mögliche Fragen:
- Wie geht’s mir heute wirklich?
- Was hat mich heute berührt?
- Was brauche ich gerade?
Stille Momente: Kein Handy, kein Podcast, keine To-dos. Einfach du und dein Atem. Zwei Minuten reichen schon.
Und keine Sorge: Anfangs fühlt sich das komisch an. Vielleicht taucht erst mal nur das Bedürfnis auf, die Wäsche zu falten. Bleib trotzdem bei dir – du bist spannender als jeder Wäschekorb.
Der innere Kritiker > darf der das überhaupt?
Du kennst ihn sicher. Diese innere Stimme, die sagt:
Der innere Kritiker > darf der das überhaupt?
Du kennst ihn sicher. Diese innere Stimme, die sagt:
„Das hättest du besser machen können.“
„Warum kannst du nicht einfach mal...?“
„Andere kriegen das auch hin.“
Diese Stimme meint es oft gar nicht böse, sie hat nur verlernt, freundlich zu sein.
Was du tun kannst? Gib ihr einen Namen.
Ja, wirklich.
Nenn sie z. B. „Frau Meckerchen“.
Dann wird’s gleich leichter.
Wenn sie sich wieder einmischt, sag:
Was du tun kannst? Gib ihr einen Namen.
Ja, wirklich.
Nenn sie z. B. „Frau Meckerchen“.
Dann wird’s gleich leichter.
Wenn sie sich wieder einmischt, sag:
„Danke, Frau Meckerchen, ich hab dich gehört. Aber ich mach das jetzt auf meine Weise.“
Selbstliebe ist keine Diät, sondern ein Lebensgefühl
Viele glauben, Selbstliebe müsse man „verdienen“.
Erst wenn man sich verbessert, sich mehr anstrengt, netter ist...
Quatsch!
Selbstliebe beginnt jetzt.
Mit all deinen Ecken, Zweifeln und deinem müden Ich nach einem vollen Tag.
Das bedeutet nicht, dass du stehen bleibst. Im Gegenteil:
- Wenn du dich liebst, wächst du leichter.
- Du wirst mutiger, weil du weißt, du bist da – für dich selbst.
- Du ziehst Menschen an, die dich wirklich sehen – nicht nur die Version, die du zu zeigen glaubst.
Deine erste Mini-Übung für heute Abend
Schreib dir einen kleinen Brief.
Ja, an dich selbst. Ganz altmodisch. Papier, Stift, ein bisschen Kerzenlicht ... du weißt schon.
Darin darf stehen:
- Was du heute an dir schätzt
- Wofür du dir dankbar bist
- Was du dir liebevoll verzeihst
Leg ihn unter dein Kopfkissen. Und lies ihn morgen wieder. (Wenn du magst, fang ein kleines Selbstliebe Tagebuch an.)
Und jetzt?
Atme kurz durch. Schau dich im Spiegel an.
Sag dir:
„Ich bin da. Ich bin gut so, wie ich bin. Und ich darf wachsen in meinem Tempo.“
Denn das ist der Anfang.
Nicht perfekt, nicht laut, nicht dramatisch.
Einfach du, mit offenem Herzen, neugierig und ehrlich.
Kleines Fazit zum Mitnehmen:
- Selbstliebe ist kein Ziel, sondern ein Weg (mit vielen schönen Pausen).
- Du musst dich nicht „verbessern“, um dich zu lieben, du darfst einfach anfangen.
- Journaling, kleine Rituale und liebevolle Gedanken sind wertvolle Begleiter.
- Dein innerer Kritiker ist nicht du, du darfst dich selbst freundlich führen.
- Und: Selbstliebe macht das Leben nicht immer leichter, aber deutlich wärmer.
Bis zum nächsten Schritt auf dieser Reise und Blogreihe.
Bleib liebevoll mit dir. Du bist es wert.