Die Kraft wertschätzender Sprache
Ein Beitrag von Gabriela

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Die Kraft wertschätzender Sprache


 Worte, die verbinden > statt verletzen

 
„Das schafft sehr viel Klarheit, zuerst in uns selbst, dann in unserer Kommunikation, und führt im besten Falle zu mehr Verbindung untereinander.“  Li Shalima
 
Willkommen zurück zu deiner Reise!
Heute geht’s um das, womit wir täglich umgehen, bewusst oder nicht: unsere Sprache.
Denn wie wir sprechen, entscheidet oft darüber, ob eine Verbindung entsteht oder ein Missverständnis.

Worte können Brücken bauen oder Mauern
Kennst du das?
Du sagst etwas, das eigentlich liebevoll gemeint war, und plötzlich ist dein Gegenüber eingeschnappt.
Oder du hörst selbst einen Satz, der dich tagelang beschäftigt.

Sprache wirkt >>> Immer.
Und manchmal stärker als uns lieb ist.

Deshalb lohnt es sich, hinzuschauen:
Wie sprechen wir mit anderen, aber vor allem auch mit uns selbst?

Von Angriff zu Verbindung: Ein kleiner Wechsel mit großer Wirkung

In der wertschätzenden Sprache nach Li Shalima geht es nicht darum, alles weichzuspülen.
Sondern darum, ehrlich zu sein, aber so, dass der andere bleiben möchte.

Das geht so:
  • Statt: „Du bist so rücksichtslos.“
     ➡️ „Ich wünsche mir mehr Rücksicht, gerade fühle ich mich übergangen.“

  • Statt: „Immer machst du das falsch!“
     ➡️ „Ich merke, wie wichtig mir diese Aufgabe ist, können wir nochmal drüberschauen?“

Du bleibst bei dir, bei deinem Gefühl, deinem Wunsch und lässt dem anderen Raum, statt ihn in die Ecke zu drängen.

 
Und was bringt das?


Ganz einfach: Mehr Verbindung.
Denn wenn du deine Bedürfnisse klar benennst, ohne Vorwurf, entsteht echtes Verständnis.

Du wirst gehört, ohne laut zu werden.
Du wirst gesehen, ohne dich zu erklären.
Und du bleibst dir selbst treu, ohne zu verletzen.
 

Klingt gut? Ist es auch.
 
Was, wenn ich wütend bin?
 
Natürlich darfst du wütend sein.
Aber bevor du im Zorn etwas sagst, das du später bereust, frag dich:
 
  • Was fühle ich gerade wirklich?

  • Was brauche ich stattdessen?


So wird aus:

„Du gehst mir auf die Nerven!“
➡️ „Ich merke, dass ich gerade Ruhe brauche, ich bin überreizt.“

Damit bleibst du klar, ohne zu verletzen.
Und du zeigst, was in dir los ist, statt dein Gegenüber zur Zielscheibe zu machen.
 

Drei kleine Übungen für deinen Alltag
 
1. Der innere Dialog

Achte auf die Sätze, die du dir selbst sagst.
Würdest du so mit einer Freundin reden? Wenn nicht, ändere den Ton.
 
2. Bedürfnis Check

Notiere dir jeden Tag ein oder zwei Bedürfnisse, die du gerade spürst.
Zum Beispiel:
 
  • „Ich brauche heute Rückzug.“
  • „Ich sehne mich nach Leichtigkeit.“

So lernst du, deine Sprache bewusster mit deinem Inneren zu verbinden.
 
3. Zuhören > wirklich zuhören
 
Wenn jemand mit dir spricht: Warte kurz, bevor du antwortest.
Hör hin, ohne gleich zu bewerten.
Manchmal sagt der andere mehr zwischen den Zeilen als in den Worten.

Und was ist mit mir selbst?

Ganz wichtig:
Wertschätzende Sprache beginnt bei dir selbst.
 
Denn was du dir innerlich sagst, prägt deinen Tag, mehr als jede Unterhaltung mit anderen.
 
Wenn du denkst:

  • „Ich bin so dumm.“
  • „Das hab ich wieder vermasselt.“

Dann fang an, dir innerlich so zu begegnen, wie du einer guten Freundin begegnen würdest.
Mit Verständnis, mit Humor, mit Herz.
 
Fazit: Du hast die Wahl
 
Sprache ist ein Werkzeug.
Du kannst damit Türen öffnen oder zuschlagen.
Du entscheidest jeden Tag neu:
 
  • Sprichst du aus Vorwurf oder aus Bedürfnis?
  • Hörst du zu oder wartest du auf deine Antwort?
  • Redest du dich klein oder stärkst du dich selbst?

Im nächsten Beitrag geht’s weiter:
Wie du mit einfachen Alltagstipps mehr innere Balance findest auch an Tagen, an denen alles zu viel ist.
 
Bis dahin:
Sprich liebevoll.
Mit dir. Und mit anderen.
 

💛  Gabriela


 

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