Marens Babykurs-Alphabet: D wie Denken - Spielerische Entwicklung von Anfang an
Ein Beitrag von Maren

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Marens Babykurs-Alphabet: D wie Denken - Spielerische Entwicklung von Anfang an

Heute starte ich eine neue Blog-Reihe: das Babykurs-Alphabet! Dabei werde ich zu jedem Buchstaben einen Begriff aufgreifen und erläutern, wie er mit meinen Babykursen zusammenhängt. 

Warum ich mit „D“ beginne? Ganz einfach: um euch die Wortkreation "DELFI®" näherzubringen. DELFI® ist ein Konzept, das von der Familienbildungsstätte Celle entwickelt wurde. Die Buchstaben stehen für Denken – Entwickeln – Lieben – Fühlen – Individuell. In diesen Begriffen stecken schon eine Menge Aspekte, die einen Rahmen für meinen Kurs bilden. 

 
D - Denken: Die Welt mit wachen Augen erfassen – Wie Babys lernen 

Babys sind von Geburt an neugierig und erkunden ihre Umgebung mit allen Sinnen. Laut Remo H. Largo (Babyjahre) ist die kognitive Entwicklung eines Kindes ein individueller Prozess, der in seinem eigenen Tempo verläuft. Erfahrungen und eine sichere Bindung zu Bezugspersonen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Babys lernen durch Wiederholung, Nachahmung und die aktive Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt. Bereits durch Blicke, Mimik, Gestik und Laute teilt sich ein Baby mit. Indem wir feinfühlig auf die Signale unseres Babys reagieren, bestärken wir es in seinem Ausdruck und schaffen die Basis für eine sichere Bindung. Das Baby lernt, dass seine Kommunikation Wirkung zeigt. Dies fördert nicht nur die Bindung, sondern auch die neuronale Vernetzung im Gehirn. Das Baby verknüpft Erfahrungen mit Reaktionen der Bezugspersonen und entwickelt so ein Grundvertrauen in seine Umwelt. 

Wenn wir feinfühlig reagieren, 

Auch die Pädagogik von Emmi Pikler und Maria Montessori betont, dass Babys von Anfang an aktive Lerner sind. Pikler setzte auf freie Bewegungsentwicklung und selbstständiges Erkunden der Umgebung, während Montessori das Prinzip „Hilf mir, es selbst zu tun“ prägte. Beiden Ansätzen ist gemein, dass sie Babys Zeit geben, ihre Umwelt eigenständig zu erforschen und Lösungen zu finden. 

Das Buch Babys in Bewegung von B. Kienzle-Müller & G. Wilke-Kaltenbach greift diese Grundsätze auf und hebt hervor, wie wichtig vielseitige Bewegungsanreize für die gesamte Entwicklung eines Kindes sind. Durch Bewegung erfassen Babys ihre Umwelt, schulen ihre Wahrnehmung und fördern kognitive Prozesse. 

 
Tipps, um das Denken deines Babys spielerisch zu fördern 

Freies Erkunden ermöglichen: Gib deinem Baby die Möglichkeit, sicher und eigenständig seine Umgebung zu entdecken. Direkter Blickkontakt und ein Lächeln signalisieren Aufmerksamkeit.
Neugier wecken: Biete verschiedene Materialien und Spielsachen an, die unterschiedliche Sinne anregen. Wenn dein Baby gurrt oder brabbelt, antworte ihm, als wäre es ein Gespräch.
Problemlösung unterstützen: Lass dein Baby ausprobieren, wie es an ein Spielzeug kommt oder ein Geräusch erzeugt. Auch wenn es noch nicht sprechen kann, genießt es deine Stimme und lernt Sprachmelodien.
Interaktionen beobachten: Reagiere auf seine Versuche, Zusammenhänge zu verstehen, und unterstütze es darin. Lass deinem Baby Zeit zu reagieren und achte auf seine nonverbalen Signale. 

So unterstützen wir von Anfang an die kognitive Entwicklung und das eigenständige Denken deines Babys. Wichtig ist, dem Kind die nötige Zeit für seine eigene Entwicklung zu lassen, ohne es zu überfordern – denn jedes Baby hat sein eigenes Tempo, wie Remo H. Largo betont. 

 
Fortsetzung folgt… 

Im nächsten Artikel widme ich mich dem Buchstaben „E“! Bleib gespannt! 😊 

 
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