Fallneigung
Fallneigung:
Umso kleiner die Kinder, umso mehr ist die Fallneigung auf den Kopf gegeben. Warum eigentlich? Da die Proportionen anatomisch noch anders als bei einem Erwachsenen sind: der Kopf ist proportional groß und schwer und die Muskulatur noch nicht komplett stützend vorhanden. Das Gehirn, welches rasant wächst und sich entwickelt braucht seinen Raum. Dazu sind die Arme und Beine viel kürzer im Vergleich zu einem ausgewachsenen Menschen. Wachsen die Kinder, Arme und Beine werden länger und streckt sich der Rumpf, verteilt sich das Gewicht anders. Besonders im Vorschulalter beginnt dann häufig eine Phase, in welcher sich die Kinder ständig an etwas den Kopf stoßen oder anecken. Klar, so eine Türklinge ist plötzlich ins Sichfeld gerückt und dazu schlackern die Arme am Körper hin und her. Die eigene Mitte muss erst einmal gefunden werden.
Zurück zu der Fallneigung und dem großen Kopf: Bedenkt immer, dass die Kleinsten nur ein Stückchen über den Rand der Matratze des Bettes, der Wickelauflage etc. hinüber schauen müssen und zack, der komplette Körper hinterher gezogen wird. Auch eine ruckartige Bewegung und die plötzliche Drehung, welche vorher noch nicht möglich war, kann dazu führen, dass ein Kind von etwas herunter rollt. Wiegt euch also nicht in Sicherheit, wenn ihr Euer Kind auf dem Sofa, gut umrandet mit einem Stillkissen, liegen lasst. Und hab beim Wickeln auf der Wickelkommode immer eine Hand am Kind. Tipp: Ist Dein Kind beim waschen, pflegen und Wickeln auf der Kommode sehr unruhig? Dann verlege den Ort mit der Auflage doch besser auf den Fussboden. Sicher ist sicher!
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Kleine Anekdote: Nach einer schlaflosen Nacht lagen wir, die ganze Familie, im Bett. Der kleine Kerl (ca. 10 Monate) spielte munter mit seinem Teddy auf uns herum. Dann fiel der Teddy aus dem Bett und der Sohn hechte hinter her. Es ging so schnell, dass wir gar nicht so schnell reagieren konnten. Zum Glück war die Folge nur eine blutende und dicke Nase. So etwas sollte nicht passieren, doch manchmal bleibt so etwas eben nicht aus.
• Mehr dazu HIER
#sturz #wickelkommode#sturzvondercouch#sturzvondertreppe #wickeltischsturz#commotiocerebri#gehirnerschütterung #beule#kinderstation #kindernotaufnahme
Umso kleiner die Kinder, umso mehr ist die Fallneigung auf den Kopf gegeben. Warum eigentlich? Da die Proportionen anatomisch noch anders als bei einem Erwachsenen sind: der Kopf ist proportional groß und schwer und die Muskulatur noch nicht komplett stützend vorhanden. Das Gehirn, welches rasant wächst und sich entwickelt braucht seinen Raum. Dazu sind die Arme und Beine viel kürzer im Vergleich zu einem ausgewachsenen Menschen. Wachsen die Kinder, Arme und Beine werden länger und streckt sich der Rumpf, verteilt sich das Gewicht anders. Besonders im Vorschulalter beginnt dann häufig eine Phase, in welcher sich die Kinder ständig an etwas den Kopf stoßen oder anecken. Klar, so eine Türklinge ist plötzlich ins Sichfeld gerückt und dazu schlackern die Arme am Körper hin und her. Die eigene Mitte muss erst einmal gefunden werden.
Zurück zu der Fallneigung und dem großen Kopf: Bedenkt immer, dass die Kleinsten nur ein Stückchen über den Rand der Matratze des Bettes, der Wickelauflage etc. hinüber schauen müssen und zack, der komplette Körper hinterher gezogen wird. Auch eine ruckartige Bewegung und die plötzliche Drehung, welche vorher noch nicht möglich war, kann dazu führen, dass ein Kind von etwas herunter rollt. Wiegt euch also nicht in Sicherheit, wenn ihr Euer Kind auf dem Sofa, gut umrandet mit einem Stillkissen, liegen lasst. Und hab beim Wickeln auf der Wickelkommode immer eine Hand am Kind. Tipp: Ist Dein Kind beim waschen, pflegen und Wickeln auf der Kommode sehr unruhig? Dann verlege den Ort mit der Auflage doch besser auf den Fussboden. Sicher ist sicher!
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Kleine Anekdote: Nach einer schlaflosen Nacht lagen wir, die ganze Familie, im Bett. Der kleine Kerl (ca. 10 Monate) spielte munter mit seinem Teddy auf uns herum. Dann fiel der Teddy aus dem Bett und der Sohn hechte hinter her. Es ging so schnell, dass wir gar nicht so schnell reagieren konnten. Zum Glück war die Folge nur eine blutende und dicke Nase. So etwas sollte nicht passieren, doch manchmal bleibt so etwas eben nicht aus.
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