Mückenstiche
Mückenstiche
Stechmücken schwirren meistens bei feucht warmen Wetter umher. Sie lieben die Gebiete am Wasser, da sie dort ideale Bedingungen zum brüten ihrer Eier finden.
Besonders an lauen Sommerabenden begegnet man den Plagegeistern gerne auch im Garten.
Mücken werden nicht, wie von vielen gedacht, vom Licht oder süßem Blut angezogen, sondern viel mehr vom Schweissgeruch und der Körpertemperatur.
Der Stich einer Mücke ist nicht spürbar, da sie beim Einstich ihren betäubenden Speichel infiltriert. Dazu hemmt sie dabei die Blutgerinnung und kann wunderbar in Ruhe das Blut, von welchem sie sich ernährt, saugen.
An sich sind Mückenstiche einfach nur lästig, da sie furchtbar jucken können. Doch in seltenen Fällen können auch die heimischen Mücken Krankheiten übertragen. Dazu reagieren auch einige Menschen allergisch auf die Stiche bzw. auf den Speichel der Stechmücke. Dabei können heftige Schwellungen entstehen. Es kann zu einer Nesselsucht am ganzen Körper und auch zum Anschwellen der Schleimhaut wie der kommen. Augenlider, Lippe und Zunge können zusätzlich betroffen sein.
Bei einem normalen Mückenstich helfen häufig Hausmittel und/ oder kühlende Salben und Gele. Bei einer Allergie müssen abschwellende Notfallmedikamente eingenommen werden.
Sollte sich ein Mückenstich entzünden oder eben extrem stark anschwellen, heiss werden, es zu einem pochenden Schmerz kommen oder das Kind Fieber u.a. Symptome bekommen, sollte man unbedingt einen Arzt konsultieren.
Hier nun die Tipps, um einen Stich zu vermeiden:
- Fliegen- bzw. Mückenschutzgitter an die Fenster oder ein Moskitonetz über das Bett/ Kinderwagen hängen.
- Lange Kleidung macht es den Blutsaugern schwerer. Repellents, Mückensprays und Mückenstecker haben sich zur Abwehr von Stechmücken bewährt, dabei sollte aber dringen auf die Inhaltsstoffe, Alters-und Dosierungsangaben geachtet werden.
- Da die Mücken abends im Sommer vermehrt aktiv sind, sollte man wenig Licht nutzen.
Ist es zu einem Mückenstich gekommen hilft häufig folgendes:
- Kühlende Gele / Salben.
- aufgeschnittene Zwiebel oder auch Saft aus einer Tomate.
- Spucke (kühlt kurzzeitig).
- und viele mehr.
Mittlerweile gibt es auch Moskitopflaster, mit welchen ich selbst aber noch keine Erfahrung gemacht habe. Die Geräte, welche Hitze erzeugen, sind eine gute Möglichkeit, genau wie ein erhitzter Löffel direkt nach dem Stich aufzulegen. Die Hitzeanwendung hält in der Wirkung länger vor als kühlende Gels, Eiswürfel etc. Ich kann und möchte diese aber nicht für die Kleinsten empfehlen, da sie auch einen leichten Schmerz erzeugen und es, selbst mir Vorsichtigst gzu leichten Verbrennungen kommen kann. Denkt daran, dass sie Haut der Kleinsten dünner und empfindlicher auf Hitze reagiert.
Wichtig: Es ist gut und sinnvoll den Kindern die Fingernägel kurz zu schneiden, damit sie nicht, besonders wenn sie Schmutz unter den Nägeln haben, die Stiche aufkratzen und sich diese infizieren.