Happy Baby No Alcohol
Happy baby no alcohol - Der Titel sagt es eigentlich schon. Alkohol in der Schwangerschaft ist ein absolutes NOGO !
Bei diesem Thema, muss ich sofort an an die Geschichte mit meiner damaligen Nachbarin denken. Sie war da bestimmt schon Mitte siebzig und wir saßen zusammen im gemeinschaftlichen Garten. Ich war hochschwanger und sie bot mir alkoholhaltige Pralinen an. Ich lehnte dankend ab und sie war sichtlich irritiert: „Das sind doch nur Pralinen. Da ist doch kaum was an Alkohol enthalten.“ Wir tauschten und ein wenig über das Thema aus und ich erfuhr, dass es in ihrer Schwangerschaft, also vor ca. fünfzig Jahren oder sogar mehr, noch ganz anders gehandhabt wurde. Es gehörte zum guten Ton „mit anzustoßen“ und über Dinge wie, dass manche Hustensäfte o.ä. Alkohol beinhalten können, wurde nicht nachgedacht. Man wusste es einfach nicht besser.
Wenn man geschichtlich mal zurück blickt:
Im Jahre 1968 wurde von Lemoine et al. und wenig später von Jones und Smith (1973) erstmals ein spezifisches Muster von Defiziten systematisch beschrieben, das bei Kindern alkoholab- hängiger Mütter auftritt und unter dem Begriff „Fetales Alkoholsyndrom“ (FAS) zusam- mengefasst wird.
Ja, sicherlich ist man nicht gleich alkoholabhängig, wenn man eine mit Rum gefüllte Praline zu sich nimmt. Doch jeder Schluck und jedes bisschen ist schon zu viel für den Embryo: Alkohol gelangt direkt in den kindlichen Blutkreislauf und dort wirkt er unmittelbar schädigend auf die Zellen und deren Teilung und somit auf die gesamte Organentwicklung.
Man muss sich mal vorstellen, wenn die werdende Mutter 0,8 Promille Alkohol im Blut hat, dass sie in der Regel acht Stunden benötigt, bis der Alkohol wieder vollständig abgebaut ist. Das Baby im Mutterleib, dessen Leber noch nicht vollständig entwickelt ist, braucht zehnmal so lange. Der Fötus schwimmt also drei Tage lang im Alkohol. Erschreckend, oder?!
.
Daher, lasst Euch nicht überreden, wenn es auch nur um das Glas zum Anstoßen o.ä. geht. Wenn Euch die Fakten dazu interessieren, ihr mehr zu dem Fetalenalkohohsyndrom wissen möchte, oder aber gar Hilfe sucht, schaut unbedingt mal bei @happy_baby_no_alcohol .
https://www.instagram.com/p/CKCGOb7FQF0/
Bei diesem Thema, muss ich sofort an an die Geschichte mit meiner damaligen Nachbarin denken. Sie war da bestimmt schon Mitte siebzig und wir saßen zusammen im gemeinschaftlichen Garten. Ich war hochschwanger und sie bot mir alkoholhaltige Pralinen an. Ich lehnte dankend ab und sie war sichtlich irritiert: „Das sind doch nur Pralinen. Da ist doch kaum was an Alkohol enthalten.“ Wir tauschten und ein wenig über das Thema aus und ich erfuhr, dass es in ihrer Schwangerschaft, also vor ca. fünfzig Jahren oder sogar mehr, noch ganz anders gehandhabt wurde. Es gehörte zum guten Ton „mit anzustoßen“ und über Dinge wie, dass manche Hustensäfte o.ä. Alkohol beinhalten können, wurde nicht nachgedacht. Man wusste es einfach nicht besser.
Wenn man geschichtlich mal zurück blickt:
Im Jahre 1968 wurde von Lemoine et al. und wenig später von Jones und Smith (1973) erstmals ein spezifisches Muster von Defiziten systematisch beschrieben, das bei Kindern alkoholab- hängiger Mütter auftritt und unter dem Begriff „Fetales Alkoholsyndrom“ (FAS) zusam- mengefasst wird.
Ja, sicherlich ist man nicht gleich alkoholabhängig, wenn man eine mit Rum gefüllte Praline zu sich nimmt. Doch jeder Schluck und jedes bisschen ist schon zu viel für den Embryo: Alkohol gelangt direkt in den kindlichen Blutkreislauf und dort wirkt er unmittelbar schädigend auf die Zellen und deren Teilung und somit auf die gesamte Organentwicklung.
Man muss sich mal vorstellen, wenn die werdende Mutter 0,8 Promille Alkohol im Blut hat, dass sie in der Regel acht Stunden benötigt, bis der Alkohol wieder vollständig abgebaut ist. Das Baby im Mutterleib, dessen Leber noch nicht vollständig entwickelt ist, braucht zehnmal so lange. Der Fötus schwimmt also drei Tage lang im Alkohol. Erschreckend, oder?!
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Daher, lasst Euch nicht überreden, wenn es auch nur um das Glas zum Anstoßen o.ä. geht. Wenn Euch die Fakten dazu interessieren, ihr mehr zu dem Fetalenalkohohsyndrom wissen möchte, oder aber gar Hilfe sucht, schaut unbedingt mal bei @happy_baby_no_alcohol .
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