FREL®-Zusatzmodul "Trauer und Verlust in Familien"
Trauer begegnet uns im Leben immer wieder. Nicht erst, wenn jemand verstirbt.

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Beschreibung

Immer wieder geht es darum, sich von etwas zu verabschieden, neu zu beginnen und vielleicht auch, etwas loszulassen. Nicht immer ist das ein schwerer Prozess. Aber mitunter kann er sehr schmerzhaft sein. 
Oder, wenn wir zu schnell darüber hinweggehen, dann kann ein nicht gelebter Trauerprozess sich in Schwierigkeiten zeigen, die immer wieder kommen bis hin zu körperlichen Symptomen. Ich vermeide 
dann vielleicht, gewisse Gefühle zuzulassen oder auch Situationen, die mit dem nicht gelebten Trauerprozess zu tun haben. 

  • Was ist überhaupt Trauer? 
  • Welche Gefühle gehören dazu und in welchen Phasen, Nuancen zeigen sich auf einem Trauerweg? 
  • Was sind die Aufgaben, die zu bewältigen sind? 
  • In welchen Situationen kann ich überhaupt von Trauer sprechen? 

Gerade in der Begleitung von Eltern finden sich viele Trauerprozesse, die mal schwerer, mal weniger schwer wiegen. Aber es ist gut, sie im Blick zu haben. 
Für manche ist es der Schmerz, das eigene Kind ein Stück weit loszulassen, eine Zeit mit dem Kind loszulassen, wenn das Kind in den Kindergarten / zur Schule geht. Wenn die Stillzeit zu Ende geht... 
Wenn ein Partner sich trennt, eine Schwangerschaft frühzeitig abbricht, Abschied vom Job oder Jobmöglichkeiten aufgrund der eigenen Mutterschaft, möglicher Abschied vom Körperideal nach 
einer Schwangerschaft, unerfüllter Kinderwunsch, Abschied vom Traumkind, 
... vielleicht hatte sich eine Mutter eine Tochter gewünscht, aber nun hat sie einen Sohn... 
Oder das Kind hat ein Handicap, eine Besonderheit, die ein Umdenken und Umfühlen erfordert. 
Und eben auch, wenn jemand verstirbt: Eine Hund, eine Oma, ein Freund, ein Papa, eine Schwester, ein Kind... 

In diesem Seminar bekommst du einen Überblick, wann sich Trauer zeigt und was dazugehört. 
Wir besprechen unterschiedliche Erklärungsmodelle für Trauerprozesse und lernen, das ganze Familiensystem dabei im Blick zu haben. Dadurch bekommst du mehr Sicherheit, Trauerprozesse einzuordnen und Räume zu eröffnen, um der Trauer einen hilfreichen Ausdruck zu verleihen. 
Außerdem werden wir uns Zeit nehmen, wie wir die Kinder auch gut im Blick behalten. 
  • Was brauchen sie von ihren Eltern in dieser Zeit? 
  • Welche Bücher können ihnen gute Wegbegleiter sein, in denen sie sich in ihrem Erleben wiederfinden können?

Vor allem wirst du dich auch mit deiner inneren Haltung zu Verlusten, Tod und Trauer beschäftigen. 
Denn wir können immer nur so weit begleiten wie wir selbst bereit sind zu gehen. 

Anna Hupe

Dipl. Heilpädagogin, Trauerbegleiterin, 
Kunsttherapeutin, systemische Beraterin, Natur- und Erlebnispädagogin, 
Leiterin für Kinderpsychodrama, Ausbildung im therapeutischem Zaubern, Naturcoach 
Leiterin für ganzheitliche Atem-, Sing- und Stimmarbeit 
Hypnosetherapeutin i.A., FREL-Caoch i.Z.


Immer wieder geht es darum, sich von etwas zu verabschieden, neu zu beginnen und vielleicht auch, etwas loszulassen. Nicht immer ist das ein schwerer Prozess. Aber mitunter kann er sehr schmerzhaft sein. 
Oder, wenn wir zu schnell darüber hinweggehen, dann kann ein nicht gelebter Trauerprozess sich i...

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