Reisen mit der Bahn dem großen Bruder und dem Baby dabei. Oder: Trage versus Kinderwagen- ein Selbstversuch
-unbezahlte Werbung da Markennennung-
Reisefreudig und auch etwas aufgeregt haben wir es uns endlich getraut unsere „Corona-Blase“ zu verlassen und eine Bahnfahrten Neustadt am Rübenberge nach Würzburg gebucht.
Mittlerweile liegt unser Tragebaby zwischendurch auch schon mal etwas lieber im Kinderwagen- also haben wir den Wagen mitgenommen, als Option, den Kleinen zwischendurch dort drin Wickeln zu können und ihn bis in den Zug darin zu transportieren.
Soweit der Plan..
ich machte mich mit meinen Söhnen auf den Weg- wir hatten Aprilreisewetter und kamen schon mit dem nassen Kinderwagen im Regional Express der Deutschen Bahn an.
Da es ein doppelstockiger RE war, haben wir die Mitte genommen- wir konnten also weder hoch noch runter mit dem Kinderwagen und dem Gepäck und standen vor den Zugtüren.
Er schlief wie ein Baby.. bis der Zug das erste Mal stoppte und er auf keinen Fall mehr so mit uns weiterfahren wollte.
Ich nahm ihn aus dem Kinderwagen raus und wir wippten die nächsten 20 Minuten auf dem Arm hin und her bis der Zug wieder weiterfahren konnte und die Gleisbauarbeiten kein weiteres Problem mehr für uns darstellten.
Ich nahm ihn aus dem Kinderwagen raus und wir wippten die nächsten 20 Minuten auf dem Arm hin und her bis der Zug wieder weiterfahren konnte und die Gleisbauarbeiten kein weiteres Problem mehr für uns darstellten.
Später am Bahnhof in Hannover angekommen, eilten wir zum Fahrstuhl um vielleicht doch noch ganz knapp den nächsten Zug zu bekommen.
Die Fahrstuhlfahrt wäre doch zu einfach gewesen, wenn sich nicht noch sechs weitere Reisende ohne sichtbare "Mobilitätsunterstützungen" gegen die Rolltreppe entschlossen hätten..
Die Fahrstuhlfahrt wäre doch zu einfach gewesen, wenn sich nicht noch sechs weitere Reisende ohne sichtbare "Mobilitätsunterstützungen" gegen die Rolltreppe entschlossen hätten..
Den Anschlusszug mit Reservierung im Kleinkindabteil haben wir also verpasst ..
Die Reiseauskunft gab uns uns den Tip, dass wir trotzdem im Familienbereich in Wagen 9 einsteigen sollten, da die Auslastung gering sei.. Zumindest war der Kleine inzwischen wieder eingeschlafen und ich legte ihn nochmals in seinen Kinderwagen ab.
Reingequetscht in eine überfülltes ICE Familienabteil hatten wir dann zwar Platz für den Kinderwagen, nicht aber für uns.
Er bemerkte den Stop sofort und wollte auch nicht im Wagen weiter schlafen.
Er bemerkte den Stop sofort und wollte auch nicht im Wagen weiter schlafen.
Weiter nach einem Sitplatz für uns suchend, bekam Mein großer Sohn von einer mitreisenden Polizeibeamtin glücklicherweise einen Sitzplatz angeboten, die sich einen weiteren Einzelplatz suchen wollte. Diesen nahmen wir gerne an. Baby wurde auf dem Arm mitsamt Sackundpack und meiner Winterjacke unruhig und wollte gestillt werden. Dies brachte uns zum Glück einen weiteren Sitzplatz ein, wobei es mir dies fast schon unangenehm war, da natürlich alle einen Sitzplatz haben wollten.
Ich versuchte ihn zu stillen, aber es war ihm zu wuselig um uns herum- sodass er nicht richtig zur Ruhe kam.. jeden Eltern ist das Ausmaß eines halbsatten Säugling klar, so dass ich es nicht weiter beschreiben möchte.
Der Zugbegleiter gab uns später den Tip, dass fünf Wagen weiter wirklich noch viel Platz wäre-also packten wir alles zusammen und wir machten uns auf den Weg. Mein Großer vorweg mit seinem Rucksack, ich mit Kinderwagen, rollender Reisetasche und Wickelrucksack hinterher.
Leider sind die Gänge im ICE so eng, dass es mitsamt Kinderwagen nicht möglich war, an den Reisenden still vorbeizuhuschen:
Arme auf den Armlehnen mit Ellbogenüberstand und nicht gerade ausgerichtete Füße verursachten mindestens bei jedem 3.Sitzplatz ein „Entschuldigung, dürften wir mal kurz vorbei“ .. dabei ein unzufriedenes Baby im Kinderwagen und viele mitleidige Blicke der Reisenden..
Arme auf den Armlehnen mit Ellbogenüberstand und nicht gerade ausgerichtete Füße verursachten mindestens bei jedem 3.Sitzplatz ein „Entschuldigung, dürften wir mal kurz vorbei“ .. dabei ein unzufriedenes Baby im Kinderwagen und viele mitleidige Blicke der Reisenden..
Im Übergang zum nächsten Abteil haben wir uns entschlossen, den Kleinen aus dem Kinderwagen in die Trage zu nehmen- also stoppten wir und ich wurschtelte mich auf dem Gang aus meiner Jacke und ihn aus seinem Winteroverall, der zwar für den Kinderwagen die nötige Wärme brachte aber für die Trage im Zug für die nächsten 2 Stunden wohl etwas zu viel war..
Er war am Körper von mir gleich beruhigt, bäuerte einmal sein gesammeltes Unbehagen, seufzte einmal tief und schlief erschöpft ein. Puuuuh sichtbare Erleichterung für alle und auch der große Bruder war sofort entspannter weil es seinem Brüderchen gut ging💜
Nun mussten wir noch mit dem Kinderwagen & Gepäck die weiteren Strecken im Zug durchqueren- meine Arme etwas zu kurz um den Kinderwagen „gemütlich“ weiterzuschieben, da Mein Baby nach vorne noch den Platz einnahm.
Endlich in einem leereren Wagen angekommen hatten wir eine ruhigere Ecke für uns und parkten den Kinderwagen unter einem Gepäckregal, für dies er wiederum etwas zu hoch war und nicht ganz drunter passte- aber da ließen wir ihn jetzt einfach stehen- in Hoffnung, dass kein weiteres großes Gepäckstück von Mitreisenden mitmusste.
Endlich in einem leereren Wagen angekommen hatten wir eine ruhigere Ecke für uns und parkten den Kinderwagen unter einem Gepäckregal, für dies er wiederum etwas zu hoch war und nicht ganz drunter passte- aber da ließen wir ihn jetzt einfach stehen- in Hoffnung, dass kein weiteres großes Gepäckstück von Mitreisenden mitmusste.
Der Kleine schlief weiter zufrieden bis zum Ende der Zugfahrt in der Trage.
Mein Großer kam kaum an unserem Sitzplatz angekommen noch auf die Idee, dass ihm nach dem ganzen Stress ein Kakao aus dem Bordbistro am fast anderen Ende des Zuges gut tun würde.. den Wunsch konnte ich ihm natürlich nicht widerstehen.. mit Baby in der Trage:kein Problem! :-)
Mein Großer kam kaum an unserem Sitzplatz angekommen noch auf die Idee, dass ihm nach dem ganzen Stress ein Kakao aus dem Bordbistro am fast anderen Ende des Zuges gut tun würde.. den Wunsch konnte ich ihm natürlich nicht widerstehen.. mit Baby in der Trage:kein Problem! :-)
In Würzburg angekommen, schlief der Kleine immer noch wie ein Baby- ich zog meine Jacke mit Trageinsatz drüber und ließ ihn weiter schlafen-den Kinderwagen fuhren wir mit dem Rucksack über den Bahnsteig zum Fahrstuhl- ganz klar reisen wir das nächste Mal lieber ohne den Kinderwagen..
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https://instagram.com/carelinchen_stefanie_klinger?
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