Beschreibung
Was bedeutet es, autistisch zu sein – im eigenen Leben, im Rückblick auf die Vergangenheit und mit Blick auf die Zukunft? Wie verändert sich das Verständnis von sich selbst, wenn lange unklare Erfahrungen plötzlich einen Namen bekommen? Welche Facetten autistischer Identität entdecke ich neu – und welche möchte ich vielleicht (wieder) anerkennen?
Zentral können Themen sein wie:
- Selbstakzeptanz und Abgrenzung von äußeren Erwartungen
- Sicht auf die eigene Biografie aus autistischer Perspektive
- Umgang mit inneren Widersprüchen und wachsender Klarheit
- Identitätsfindung jenseits von Normierung
Uns ist bewusst, wie schwierig es aktuell ist, eine Diagnose zu bekommen. Daher ist jede Person, die sich schon länger und ernsthaft mit ihrem Autistisch-Sein beschäftigt hat und sich sicher ist, dem Autismus-Spektrum anzugehören, willkommen.
Der Workshop bietet einen geschützten und sicheren Raum, um persönliche Erfahrungen rund um das Thema Spätdiagnose zu teilen und gemeinsam zu reflektieren. Der Austausch basiert auf gegenseitigem Verständnis und Empathie, sodass die Teilnehmenden ihre individuellen Perspektiven einbringen und voneinander lernen können.
Im Fokus stehen Themen wie Selbstakzeptanz, Veränderungen im sozialen Umfeld, berufliche Auswirkungen und neue Strategien für den Alltag. Es gibt keine vorgegebenen Inhalte – Deine Erfahrungen, Fragen und Gedanken sind zentral und bereichern den Workshop. Durch strukturierte Diskussionen und Impulse entsteht ein interaktiver Raum für Perspektivwechsel und gemeinsames Lernen.
Dieser Peer-Workshop richtet sich an volljährige Menschen im Autismus-Spektrum, die sich im Austausch mit Gleichgesinnten über ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse austauschen möchten. Das Seminar bietet die Möglichkeit, eigene Herausforderungen zu besprechen, Bewältigungsstrategien zu teilen und voneinander zu lernen. Ein wichtiger Bestandteil ist es, ein Gefühl von Gemeinschaft und Unterstützung zu schaffen – ein Raum, in dem jede Perspektive zählt und alle Erfahrungen wertgeschätzt werden.
Für dieses Format ist das Einschalten der Kamera sowie eine mündliche und/oder schriftliche Beteiligung vorgesehen, da das Konzept auf einem moderierten und gegenseitigen Austausch basiert. Zum Sammeln der individuellen Beiträge werden webbasierte Online-Tools wie z.B. oncoo verwendet.
Auch wenn die benutzen Tools auf dem Handy/Tablet verwendet werden können, empfehlen wir dringend für eine komfortable Teilnahme die Benutzung eines Laptops oder PCs.
Was bedeutet es, autistisch zu sein – im eigenen Leben, im Rückblick auf die Vergangenheit und mit Blick auf die Zukunft? Wie verändert sich das Verständnis von sich selbst, wenn lange unklare Erfahrungen plötzlich einen Namen bekommen? Welche Facetten autistischer Identität entdecke ich neu – und w...